Tibet - West Nepal - Königreich Guge - Kailash - Lhasa

Simikot - Königreich Guge - Kailash - Lhasa (30 Tage)

 

HUMLA TREK + TIBET mit SAGADAWA FEST & KAILASH KORA - 2006
(Reisebericht von Klaus Teuchert)

 

Reisefakten

Tour Typ: Lodge/Camping
Tour Grad: ▲▲ (?)
Maximale Höhe: 5470 m
Beste Saison: Mai - September

Sie fliegen von Katmandu nach Simikot (2910 m) in West-Nepal und starten von dort Ihren Trek.

Der Trek führt durch ein herrliches Berggebiet, vorbei an Dörfern der Thakuri, entlang der Flüsse und über den Nara La Pass. Vom 4480 m hohen Pass können Sie das große tibetische Plateau sehen. Sie wandern an die nepalesisch-tibetische Grenze bis in das Dorf Sera auf der tibetischen Seite, wo ein bequemer Jeep für Sie bereitsteht und fahren bis Taklakot. Geografisch sind Sie direkt südlich vom Mount Kailash, den die Hindus und Buddhisten als "Zentrum der Welt" ansehen. Auf Ihrem Weg zum heiligen Berg fahren Sie entlang des westlichen Ufers des Manasarovar Sees und campen dort. "Es gibt unzählige schöne Landschaften im Himalaya, im Trans-Himalya und in den Gebieten von Hoch-Asien, doch die Aussicht vom Kloster Gosul Gompa über den See und die umliegenden Berge übertrifft alles, was ich je gesehen habe", schrieb Sven Hedin in "Transhimalaya" (1909).

Die mächtige Felsenkuppel des Mount Kailash kommt näher. Gemeinsam mit Pilgern aus nah und fern folgen Sie dem Pfad (Kora oder Parikrama) über den Drölma La Pass (5470 m), er ist geschmückt mit unzähligen Gebetsfahnen. Es dauert drei Tage, um die schneebedeckte Kuppel des 6714m hohen Heiligen Berges zu umrunden. Nach tibetischer Tradition werden Sie diese Wallfahrt in Tirthapuri beginnen - welches eines der wichtigsten Ziele für Pilger zusammen mit dem Kailash und dem Manasarovar See ist.

Fast surreal erscheint das canyon-ähnliche Tal des Sutlej. Eingebettet liegen die Ruinen von Tsaparang, der Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Guge. Nach dem Besuch des 900 Jahre alten Ortes beginnt unsere Fahrt durch die Schlucht des Sutlej zum langen Weg auf der Nordroute nach Lhasa. Das Licht und die Schatten der Sommerwolken sorgen für eine magische Atmosphäre, tauchen die karge Weite in Reflexe von pastellgrün, gelb, tiefblau und violett. Unterwegs besuchen Sie zwei der wichtigsten heiligen Tempel von Tibet: Tashilunpo in Shigatse und Khumbum in Gyantse. In Lhasa, dem spirituellne und weltlichen Zentrum Tibets, besucht von vielen Pilgern aus allen Teilen des Landes haben Sie drei volle Tage zur Verfügung.

 

Guge war ein altes Königreich im westlichen Tibet.
Es umfasste neben Teilen der Region Ngari im Laufe seiner Geschichte für bestimmte Zeitabschnitte auch die heutigen Gebiete von Zanskar, das obere Kinnaur, Lahaul und Spiti (heute unter indischer Kontrolle). Die Ruinen von Guge befinden sich 1100 km westlich von Lhasa im Autonomen Gebiet Tibet, China, mehrere hundert Kilometer südwestlich vom Berg Kailash.

Geschichte
Guge wurde im 11. Jahrhundert gegründet. Seine Hauptstädte befanden sich in Tholing und Tsaparang. Sein Gründer war der Urenkel des Langdarma, der letzte König der Yarlung-Dynastie. Der älteste Sohn dieses Königs wurde bald Herrscher von Mar-yul (Ladakh), und seine beiden jüngeren Söhne herrschten über das westliche Tibet, gründeten die Königreiche von Guge und Pu-hrang. In einer späteren Zeit wurde Kor-re, der älteste Sohn des Königs von Guge, der auch Byang-Chub Ye-shes 'Od genannt wird, ein buddhistischer Mönch. Er war verantwortlich für die Einladung Atishas nach Tibet im Jahr 1040, und somit die Einleitung der sogenannten Phyi-dar-Phase des tibetischen Buddhismus. Der jüngere Sohn, Srong-nge, war verantwortlich für das Alltagsgeschäft der Regierung; seine Söhne waren es, die die königliche Dynastie fortführten.

Die ersten Abendländer, die Guge erreichten, waren der jesuitische Missionar António de Andrade und sein Glaubensbruder Manuel Marques im Jahr 1624. Vielleicht als Beweis für die Offenheit des Königreiches wurde Andrade erlaubt, eine Kapelle in Tsaparang zu errichten und das Volk in der christlichen Lehre zu unterweisen. Von 1625 bis 1629/30 war António de Andrade als Missionar in Guge tätig. Nach seiner Abreise brach 1630 ein Aufstand gegen den Herrscher von Guge, Thi Tashi Dagpa, aus. Einigen Berichten ist zu entnehmen, dass der Bruder des Königs, ein buddhistischer Geistlicher, Ladakhis rief, um den Herrscher zu stürzen, der sich zum Christentum bekehrt hatte. Die Berichte der Jesuiten stützen die Behauptung, der König habe sich bekehrt, jedoch nicht. Schon vor der Ankunft der Missionare bestanden Spannungen zwischen Thi Tashi Dagpa und seinem Bruder, dem er größere Ländereien entzogen hatte. Der Herrscher von Ladakh belagerte die Festung von Tsaparang. Der Bruder des Königs überredete diesen aufzugeben, indem er ihm versicherte, dass der Herrscher von Ladakh gegen Tributzahlungen wieder abziehen werde. Tatsächlich wurden König Thi Tashi Dagpa und seine Familie aber gefangen genommen und in die Hauptstadt von Ladakh gebracht. Guge wurde daraufhin zur Provinz von Ladakh erklärt.

Westliche Archäologen haben in den 1930er Jahren wieder von Guge durch das Werk des italienischen Tibetologen Giuseppe Tucci zu hören bekommen. Tuccis Werk war hauptsächlich über die Fresken von Guge.

Während der Kulturrevolution wurden vom chinesischen Militär die bemerkenswerten Statuen zerstört, die diese Gebäude zierten. Die Bücher von Tucci und Govinda liefern die einzige Information über das Erscheinungsbild dieser Gebäude vor ihrer Zerstörung.
(wikipedia)

 

Reiseroute

Tag 01: Ankunft in Kathmandu, Transfer zum Hotel
Tag 02: Freier Tag in Kathmandu, Hotel
Tag 03: Flug: Kathmandu - Nepalgunj, Transfer zum Hotel
Tag 04: Flug: Nepalgunj - Simikot. Trek nach Dharapari / Tuling, Camp
Tag 05: Trek nach Kermi, Camp
Tag 06: Trek nach Yalbang / Yangre Kharka, Camp
Tag 07: Trek nach Muchu, Camp
Tag 08: Trek nach Yari, Camp
Tag 09: Trek nach Hilsa, Camp
Tag 10: Trek nach Sera, Tibetgrenze, Fahrt nach Taklakot, Camp
Tag 11: Fahrt zum Manasarovar See, Besuch Rakshak See, Camp
Tag 12: Wanderung nach Tseti, Fahrt nach Darchen, Camp
Tag 13: Kailash Kora: Trek nach Drira Phuk, Camp
Tag 14: Trek nach Zuthrul Phuk, Camp
Tag 15: Trek nach Darchen-Tangser, Fahrt nach Thirthapuri, Camp
Tag 16: Fahrt nach Tholing, Camp
Tag 17: Fahrt nach Tsaparang mit Besichtigung der Königsstätten, Rückfahrt nach Tholing, Camp
Tag 18: Fahrt nach Ali (chin. Shinquanhe), Camp
Tag 19: Fahrt nach Gertse, Camp
Tag 20: Fahrt nach Tsochen, Camp
Tag 21: Fahrt nach Lhatse, Camp
Tag 22: Fahrt nach Shigatse, Besuch des Marktes, Hotel
Tag 23: Shigatse: Besuch des Tashilunpo Klosters, Fahrt nach Gyantse, Hotel
Tag 24: Gyantse: Besuch des Khumbum Klosters, Fahrt nach Lhasa, Hotel
Tag 25: Lhasa: Besuch des Sera Klosters, des Drepung Klosters, des Potala Palastes, des Jokhang Tempels, Hotel
Tag 26: Lhasa: Besuch des Barkhor, des Norbulingka Palastes, Hotel
Tag 27: Tagesausflug zum Ganden Kloster (wenn möglich), Freizeit in Lhasa, Hotel
Tag 28: Flug: Lhasa - Kathmandu, Transfer zum Hotel
Tag 29: Freier Tag in Kathmandu, Hotel
Tag 30: Abreise aus Nepal, Transfer zum Flughafen

 

Reisekosten im August 2011:
3645 Euro pro Person für 2 Personen
3445 Euro pro Person für 3-4 Personen
3245 Euro pro Person für 5-6 Personen
3045 Euro pro Person für 7-8 Personen
2845 Euro pro Person für 9-10 Personen
2745 Euro pro Person für 11-12 Personen
2545 Euro pro Person für 13-14 Personen

Zuschlag für Einzelzimmer in Kathmandu und in Tibet, wo immer es möglich ist, sowie Einzelzelt: 200 Euro

Die Reisekosten beinhalten (Camping-Trek):
1) Abholung vom Flughafen an Ihrem Ankunftstag und der private Transport in Ihr Hotel
2) Unterkunft im ***Hotel Harati in Kathmandu in einem de Luxe-Doppelzimmer mit Frühstück
3) bei Aufenthalt in Pokhara Unterkunft im ***Hotel am Seeufer mit Frühstück
4) Begrüßungs-Abendessen (wenn im Programm enthalten) und Trekkinginstruktionen
5) Trekkinggenehmigungen (Permits), Naturpark-Erhaltungsgebühr, Gipfelpermits
6) zu den Sehenswürdigkeiten von Kathmandu privater Führer, privater Transfer und Eintrittskosten (wenn im Programm angegeben)
7) Flug- und Bustickets von Kathmandu nach Zielen in Nepal und zurück inklusive Flughafengebühr
8) Flugtickets und Flughafengebühr oder Busfahrkarten für Mannschaft und Fracht
9) alle Campinggebühren, Weiden- und Grasland-Mieten
10) ein sehr erfahrener, gut englisch sprechender Führer, Hilfsführer, Koch, Küchenhelfer usw.
11) notwendige Träger mit guten Ausrüstungen (13 kg Gepäck pro Trekker); bei Bedarf Miete für Tragtiere und ihre Treiber
12) für alle Führer und Träger Lebensversicherungen und tariflich bezahltes Gehalt
13) Trägerausrüstungen (winddichte und wasserdichte warme Hose und Jacke, warme wollene Mütze, Sonnenbrille, wollene Handschuhe, wollene Socken, Schuhe)
14) den gesamten Gepäck-Transport durch die Mannschaft
15) Erste-Hilfe Ausrüstung für die Mannschaft, Sauerstoff (ab 6 Personen), transportable Höhendruckkammer (PAC) bzw. Gamo-Bag ab 10 Personen, auf Anfrage 10 USDollar pro Tag
16) Drei warme Mahlzeiten am Tag während des Treks: das Frühstück, das Mittagessen und das Abendessen; verschiedenen Tee, Zucker Kaffee, Kakaopulver, Milchpulver, Ovomaltine; abgekochtes Wasser für ihre Trinkflaschen
17) für die Gäste geodätische Bergsteiger-Kuppelzelte (2 Personen pro Zelt)
18) ein Leinen-Inlet für den Schlafsack
19) Kopfkissen, Schaumgummimatratzen, extra Iso-Matten
20) Wärmflaschen für den Schlafsack der Gäste
21) bei Bedarf Seile, Eispickel für die Guides
22) für Berge wie Island, Parchamo oder Mera Peak werden Fix- und Kletterseile sowie Schneeanker gestellt
23) Zelte und Zeltausrüstung für die Führer
24) Zelte für die Träger und Träger-Isomatten
25) ein Küchenzelt mit den notwendigen Küchenutensilien
26) ein Speisezelt mit Klapptischen und Klappstühlen, sowie Beleuchtung (ab 4 Personen)
27) einToilettenzelt, Toilettenpapier, (Toilettensitz ab 4 Personen)
28) ein Duschzelt mit Bodenplane, Eimer mit heißem Wasser, Krug, Desinfektions-Seife, Handtuch (ab 4 Personen)
29) Abschiedsessen in Kathmandu (wenn im Programm enthalten)
30) Rückreisetransfer vom Hotel zur Abflugszeit zum Internationalen Flughafen in Kathmandu
Auf Nachfrage bieten wir Ihnen für unter vier Teilnehmer die vollen Serviceleistungen, wie Speisezelt mit Tischen und Stühlen, Duschzelt und Sauerstoff kostenlos oder gegen einen geringen Mehrbetrag gern an.
 
NEPAL:
- Gruppenvisagebühr für die chinesische Botschaft.
- Flugticket von Lhasa nach Kathmandu
- Abholung an der nepalesischen Grenze in Kodari mit einem privaten Fahrzeug und Rückfahrt nach Kathmandu
- Vollverpflegung während des Trecks
- Treckingequipment und Verpflegung aus Nepal
- Küchenteam ist komplett aus Nepal

TIBET:
- Unterkunft auf Basis Bed & Breakfast.
- Transport mit deluxe Toyota Jeeps Landcruiser mit Auslagen für Fahrzeug und Fahrer.
- ein erfahrener fachkundiger tibetischer Tourführer.
- alle erforderlichen Permitgebühren in Tibet für die gesamte Tour.
- alle Eintrittsgebühren zu den oben genannten Besichtigungen. 
- Sauerstoff.
- alle Ausgaben für  Yaks & Yaktreiber beim Trekking um den Kailash.
- ein LKW für den Transport der Ausrüstung.
- Permits für die nepalesische Mannschaft.
- Servicegebühren für Tibet.

Nicht enthalten in den Kosten sind:
1) Internationaler Flug nach Kathmandu hin und zurück (2009: ca. 1000 Euro mit Gulf Air über Bahrain)
2) Visumgebühren für Nepal
3) Flughafengebühr bei Ausreise ab Kathmandu
4) alle persönlichen Ausgaben
5) Cola, Fanta und Mineralwasser
6) alle alkoholischen Getränke
7) Trinkgelder für die Mannschaft und Spenden unterwegs
8) persönliche Reiseversicherungen wie Auslandskranken- und Reisegepäckversicherung
9) persönliche Kletterausrüstung: für Berge wie Island, Parchamo oder Mera Peak benötigen Sie Trekkingstöcke, Klettergurt, Steigeisen, Eispickel, Jumare, 2 Normal-Karabiner, 2 Verschluss-Karabiner und Abseilacht. Diese Ausrüstung können Sie auch vor Ort in Kathmandu in guter Qualität preiswert ausleihen (Fix- und Kletterseile und Schneeanker werden gestellt).
10) für kleinere 5000er-Bergbesteigungen evtl. Leichtsteigeisen (Grödel)
11) Reiseapotheke und Medikamente
12) während Ihres Aufenthalts in Kathmandu und Pokhara Ihr Mittagessen und Abendessen
13) unvorhergesehene Mehrkosten: zum Beispiel bei Unpassierbarkeit eines Weges durch Erdrutsch oder Überschwemmung, bei Flugstornierungen, Streiks u. ä. Das können zusätzliche Hotelübernachtungen, Verpflegung, Transfers, Transportkosten oder höhere und zusätzliche Fluggebühren sein, die der Kunde in jedem Fall vor Ort selbst bezahlen muss.
Auch bei kurzfristigen Preiserhöhungen, Steuererhöhungen, höheren Eintritts- und Permitkosten u. ä. durch den Staat muss der Kunde die Differenz begleichen.
14) alle oben nicht erwähnten Kosten
 
Erklärung:
Eine Erstattung ist nicht möglich für diejenigen, die bestimmte Orte oder Termine während dieser Reise ändern oder kündigen wollen.
Die Gruppe ist nicht berechtigt, über dieses Reiseprogramm hinaus Aktionen zu unternehmen.
Der Reiseleiter wird Ihnen sofort alle eventuellen Änderungen in Bezug auf das Reise-Paket bekannt geben, einschließlich Änderung des Hotels, des Transports, der Reiseroute, Kundenbeschwerden und alle anderen Unregelmäßigkeiten.