Saga Dawa Festival am 15. Juni 2011 - am 04. Juni 2012 - am 25. Mai 2013 - am 12. Juni 2014
Reisefakten
Tour Typ: Lodge/Camping
Tour Grad: ▲▲ (?)
Maximale Höhe: 5470 m.
BesteSaison: März - Oktober
Achtung! Auch zu anderen Terminen ohne Saga Dawa Fest buchbar.
Wenige Berge in der Welt rivalisieren mit der Erhabenheit des Mount Kailash (6714 m), dem berühmten Heiligen Gipfel im westlichen Tibet. Der Kailash ist seit langem ein Objekt der Verehrung der vier großen Religionen. Für die Hindus ist es der Wohnsitz von Shiva. Es ist auch der Wohnsitz von Samvara - einer mehrarmigen, zornigen Gottheit angebetet im Chakrasamvara Tantric Zyklus des tibetanischen Buddhismus. Die Jains von Indien verehren den Berg als den Standort, von welchem der erste von ihren Heiligen abstammte, und in der alten Bonreligion von Tibet ist der Kailash der heilige neun Stockwerke hohe Swastika- (= Hakenkreuz) berg, auf den der Bonpo-Gründer Shenrab vom Himmel herabstieg.
Unterhalb des Kailash breitet sich der Heilige See Manasarovar (4560 m) aus, wo ein rituelles Bad einen Pilger in Brahmas Paradies leitet, und ein Trunk seines Wassers die Sünden von hundert Leben vergibt.
Die 53 km lange Kailash Runde ist der heiligste von allen Tibets Wallfahrten und das Leuchtfeuer, das die meisten Reisenden ins westliche Tibet zieht. Es wird gesagt, dass ein einzelnes Parikarma (eine Runde um den Kailash) die aufgelaufenen Sünden eines Lebens löscht, während man mit 108 Umrundungen die ewige Erleuchtung oder das Nirwana erreicht.
21. Mai 2012, Tag 01: KATHMANDU (1300 m)
Ankunft am internationalen Flughafen in Kathmandu. Wir begrüßen Sie persönlich mit einer Blumenkette und begleiten Sie in einem privaten Fahrzeug zu Ihrem Hotel Harati. Während ihres Aufenthaltes in Kathmandu haben Sie Zeit, die faszinierenden buddhistischen und hinduistischen Tempel und Schreine und die alten einheimischen Traditionen bei einer unserer Führungen kennenzulernen. Sie werden Zeit haben, um die vielen Reize der Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Übernachtung im Hotel in Kathmandu.
22. Mai 2012, Tag 02: KATHMANDU
Satdtbesichtigung in Kathmandu. Am Abend erwartet Sie ein nepalesisches Willkommens-Abendessen. Dabei werden erhalten Sie alle Informationen über den Trek. Übernachtung im Hotel in Kathmandu.
23. Mai 2012, Tag 03: KATHMANDU nach NEPALGUNJ - Flug
Nach Ihrem Frühstück bringen wir Sie zum Inlandflughafen in Kathmandu. Eine Stunde fliegen Sie nach Nepalgunj und beziehen Ihr Hotel dort. Am Nachmittag Besichtigungstour in Nepalgunj , Abendessen. Übernachten im Hotel.
24. Mai 2012, Tag 04: NEPALGUNJ - Flug nach SIMIKOT (2950 m) - Trek nach TULING/ DHARAPARI (2290 m) 4 Stunden gehen. Camp.
Eine Stunde Flug nach Simikot. Dies ist ein kurzer Tag, Ihr Flug erreicht Simikot früh am Morgen, und Sie sind bereit, einen halben Tag zu wandern. Beginnen Sie an der Simikot Start- und Landebahn auf 2950 m Höhe, vorbei an Weizen- und Gerstenfeldern auf einem mit Cannabis und Nesseln gesäumten felsigen Pfad zu wandern, laufen Sie an den Steinhäusern des oberen Simikot und der Gemeinschaftswasserversorgung vorbei. Es sieht nicht weit aus, aber es ist ein 300 m langer Anstieg zum Gipfel eines aufgeforsteten Bergrückens, der die Stadt überblickt. Der Trek macht dann einen langen, steilen Abstieg auf einem felsigen Serpentinenpfad, der über den Dächern vom Dorf Dandaphoya auf die entgegengesetzte Seite des Flusses Shara führt. Weiter an einem alleinstehenden Haus vorbei, dann weiter nach Tuling , auch bekannt als Majgon , ein kleines Thakuri-Dorf auf 2270 m Höhe. Es gibt einen kleinen Zeltplatz eine halbe Stunde nach dem Dorf. Allerdings sind in diesen niedrigeren Höhen in den unhygienischen Dörfern die Fliegen ein echtes Ärgernis.
25. Mai 2012, Tag 05: TULING/ DHARAPARI nach KERMI (2690 m) 5 Stunden gehen. Camp.
Der Weg ist ganz eben und Walnuss- und Aprikosenbäume liefern willkommenen Schatten, wenn der Trek durch Dharapani geht. Die zwei Teile dieses Dorfs werden vom Yakba Khola (Fluss) getrennt. Es folgt ein lange grobe Traversierung über einen Geröllbach zu einem Fluss unterhalb des Wegs, der auf einer Brücke über den Humla Karnali nach Khanglagaon , auf der entgegengesetzten Seite des Flusses führt. Dies ist das letzte Thakuri-Dorf im Tal und die Obergrenze des Reisanbau. Bleiben Sie auf der nördlichen Seite des Flusses, wo sich die Spur hinauf und hinunter nach Chachera schlängelt, vorbei am Camp eines Schäfers nahe eines Wasserfalls auf 2350 m Höhe. Ansteigend über einen Hügel passieren Sie Scharen von Eidechsen, die sich sonnen, wenn Sie Kermi erreichen, es liegt an einem Fluss auf 2690 m. Die Strecke geht durch das Dorf Kermi, das einzige Camp ist in der Nähe etwa 10 Minuten unterhalb der linken Seite des Dorfes. Es gibt eine heiße Quelle oberhalb Kermis zu erreichen über einen Anstieg von einer Stunde.
26. Mai 2012, Tag 06: KERMI nach YANGRE KHARKA (2850 m) 5 Stunden gehen. Camp.
Steigen Sie über einen Bergrücken in ein großes Tal mit von Mauern umgebenen Kartoffel- und Buchweizenfeldern und dann steigen Sie durch einen spärlichen Kiefern-wald zu einer Steinpyramide auf eine Höhe von 2990 m. Abwärts ins Tal zu einer weitreichenden Buschlandschaft von wildem Marihuana und Nesseln am Ufer des Chumsa-Khola überqueren Sie den Fluss auf einem riesigen Baumstamm, klettern einen steilen felsigen Bergrücken hoch und gehen weiter in Richtung der schnell fließenden milchiggrauen Wasser des Humla Karnali . Sie steigen über einen anderen Berg und dann ab nach Yalbang Chaur , einer Wiese, wo Ziegenhirten neben dem Fluss zelten auf 2760 m, im November Schauplatz eines jährlichen Handelsmarktes an diesem Standort. Nach dieser sandigen Wiese werden die Humla Karnali-Talengen und die Hänge ziemlich steil. Das Steigen wird schwieriger. Der Trail folgt einem Bewässerungskanal zu einem riesigen Stein gerade in den Norden des Dorfs. Yalbang teilt eine hydroelektrische Strom-versorgung mit seinem Nachbarort Yangar, einige km entfernt. Sie nehmen den tieferen, linksseitigen Weg und steigen auf zu einem Haus und einer Pferdeweide auf dem Bergrücken. Sie können eine Brücke über den Humla Karnali und einen wirklich steilen Pfad auf der entgegengesetzten Seite des Tals sehen, er führt nach Puija (Poyun), einem Dorf, wo die Yalbang während des Sommers leben. Dies ist auch ein Handelsroute zum einstigen wichtigen Humla-Handelszentrum von Chala. Sie laufen weiter nach Bajura südlich des Humla Anstieges über einen anderen Weg bei 2930 m und steigen allmählich zu den weitreichenden Feldern Yangre Kharka ab, die das kleine Dorf Yangar auf 2850 m umgeben.
27. Mai 2012, Tag 07: YANGRE KHARKA nach MUCHU (2920 m) 5 Stunden gehen. Camp.
Eine alte Strecke folgt einem steilen Pfad und zieht sich über einen 3500 m hohen Bergrücken, den Illing La (Pass) über Yangar . Glücklicherweise können Sie jetzt einem neueren, niedrigeren Pfad folgen, der den Anstieg vermeidet. Der Weg geht vorbei durch die kleinere Niederlassung von Yangar, an einigen Stellen in Tunneln unter den Häusern durch, dann steigt er hinter einer Felsspitze zu einem schnell strömenden Fluss. Beachten Sie nicht die alte Spur und folgen der neuen Strecke über eine Geröllstrecke und bis zum Ende des Rückens vor dem Abstieg zum Fluß auf 2770 m. Der Pfad sucht sich seinen Weg beängstigend nahe am Fluss in einer auf einigen Abschnitten mit Steinen und hölzernen Stützen aufgebauten Spur, wo der Pfad aus dem Kliff heraus gesprengt wurde. Nach mehr als einer Stunde Auf und Ab erreichen Sie eine neue Hängebrücke bei 2800 m. Überqueren Sie den Fluss zum Südufer des Humla Karnali-Tals und einem großen felsigen Camp neben dem Fluss. Stromaufwärts über Steine im Fluss kletternd und springend erreichen Sie vorbei an Aprikosen-Obstgärten einen völlig verrotteten Kani, der den Eingang zum Dorf Muchu auf 2920 m markiert.
28. Mai 2012, Tag 08: MUCHU nach YARI (3640 m) 6 Stunden gehen. Camp.
Der Weg geht unterhalb der Gompa und den Steinhäusern von Muchu entlang. Sie steigen durch die Obstgärten und Felder des Dorfs zu einem Bergrücken, dann abwärts in eine Schlucht und steigen hoch zu einem Chörten auf der entgegengesetzten Seite. Dort sind einige Häuser, unmittelbar dahinter auf dem Hügel nahe dem Chorten bietet sich eine gute Ansicht des oberen Teils des Tals und auf das Dorf Tumkot , auch bekannt als Mota Gompa. Ihre große weiße Gompa auf dem nächsten Hügel erfreut uns mit ihrem Anblick auf dem nächsten leichten Wegstück, wenn es hinab zum Tumkot Khola geht. Sie folgen dem felsigen Flussbett dann für eine kurze Entfernung und überqueren es auf einer langen Brücke. Besteigen Sie nicht die Hügel in Richtung Tumkot, folgen Sie der Spur um den Fuß des Berges herum und überqueren Sie das Bomchiya Khola auf einer Holzbrücke bei 2900 m. Das Humla Karnali-Tal verschwindet in einem engen steilen Tal nach Norden hinter ein hohes Bergmassiv und gibt Ihnen die Möglichkeit, die nächsten beiden Tage diese Hügel hinauf zu klettern. Der erste Teil des Anstiegs vom Bomchiya Khola ist ziemlich steil. Ungefähr nach einer halben Stunde von hier kommt eine gut sichtbare Wegkreuzung. Nehmen Sie den linksseitigen Weg, der obere Weg, der später wieder zum unteren führt, ist nur eine Abkürzung über einen steilen Felsen. An Feldrändern entlang führt eine lange gemächliche Wanderung einen Berg hoch auf 3270 m. Der Pfad steigt jetzt auf 3310 m hoch zu einem Felsen, dann leicht abwärts durch Wacholderbäume und steigt erneut auf nach Pal Bang , Sier laufen durch hellgelb leuchtende Rapsfelder (Tori). Von hier steigt der Weg zu einem Fluss hoch und tief hinunter in Serpentinen zu einem kleinen Felsen auf 3660 m, wo Sie nach Umrundung eines Berges die ausgedehnten Felder von Yari sehen können. Der Trek folgt einem Bewässerungkanal in das riesige Tal von Jyakthang Chu . Vorbei an einer Mani-Mauer steigen Sie allmählich hoch nach Yari auf 3640 m , einer kleinen Ansammlung von Steinhäusern.
29. Mai 2012, Tag 09: YARI über den Nara La Pass (4480 m) nach HILSA (3360 m) 5 Stunden gehen. Camp.
Der Pfad führt steil aufwärts entlang der Seite des Bergmassives oberhalb von Sipsip (4200 m) zu einem riesigem Felsbrocken, überragt vom 4580 m hohen Nara Lamgma. Nach kurzer Entfernung unterhalb des Nara La Passes (4480 m) umrunden Sie einen Berg und haben Rundblick auf die tibetischen Hochebenen, das Humla Karnali-Tal und die grünen Gerstenfelder von Shera. Dieser Hügel hat keine großen Steigungen und Hänge. Der Weg führt um einen großen Canyon herum, bevor er einen letzten steilen Aufschwung nimmt und staubig ins Humla Karnali auf 3720 m Höhe führt. Es ist dann noch ein Spaziergang von wenigen Minuten am Fluss entlang nach Hilsa. Übernachten im Camp.
30. Mai 2012, Tag 10: HILSA nach SERA (3860 m) (Tibetgrenze) - Fahrt nach TAKLAKOT (3900 m) 30 Minuten gehen. Hotel.
Umgeben von Gerstenfeldern markiert eine Steinsäule die nepalesische und tibetische Grenze, nach Überquerung einer langen Brücke befindet sich hier einer der interessantesten Grenzübergänge der Welt. Sie steigen eine kurze Strecke hoch nach Sera , einem tibetischen Salzhandels-Platz auf 3860 m, wo Sie nach vorheriger Absprache einen auf Sie wartenden Jeep finden werden, der sie in ein und einer halben Stunde Fahrt nach Taklakot bringt. In Tibet bzw. China gilt die Peking-Zeit, die zweieinhalb Stunden später als die Nepal-Zeit ist, stellen Sie ihre Uhr, weil die Ngari Region von Tibet so weit westlich von Peking ist, dass es vor 7 Uhr früh noch dunkel ist und nach 10 Uhr abends dunkel wird. Während der Saison im Juli und August verkaufen hier Menschen aus Nepal Holz und Reis. Der illegale, verbotene Holzverkauf dezimiert weiter die Holzressourcen von Nepal. Der Getreide- und Salzhandel wird mit Tausenden von Ziegen, die Sie auf dem Weg gesehen haben, ausgeführt, sie können bis zu 10 kg tragen. Die Bevölkerung von Humla unternehmen 6 bis 7 Reisen im Jahr und die Händler vom ferneren Westnepal machen eine einmalige Tour jedes Jahr, um einen Teil Reis gegen zwei Teile Salz zu tauschen. Jedenfalls sind dies für sie einträgliche Reisen, obwohl das schwer zu glauben ist. Im oberem Humla-Gebiet züchtet man zwei Arten der Hirse, die Fingerhirse (kodo) und die gemeine Hirse (chinu) und zwei Arten der Gerste, die nackte tibetische Gerste (uwa) und die bärtige normale Gerste (jau), Amaranth (marcia), Weizen, Buchweizen (phaphar), Kartoffeln und Gemüse. In den niedrigeren Teilen von Humla züchtet man Wintergerste, in höheren Dörfern wie Yari ist nur eine Ernte pro Jahr möglich.
Die Fahrt von Sera nach Taklakot:
Von der nepalesischen Grenze bei Shera macht die Straße eine lange Abfahrt zu einem Fluss und folgt dann dem Humla Karnali-Tal nach Khojernath in 3790 m Höhe. Khojernath ist das erste große Dorf in Tibet und rühmt sich seiner bedeutenden Gompa der Sakya Sekte. Diese Gompa entkam den meisten Übergriffen der "Kulturellen Revolution". Die silbernen Statuen und die anderen wervollen Sachen, von frühen Reisenden beschrieben, sind allerdings ´verschwunden´, die neuen Statuen sind von Chenresi (Avalokitesvara), Jamb Yang (Manjushree) und Channadorje (Vajrapani). Die Mönche, die mit den indischen Pilgern verwandt sind, erklären diese Götter als die buddhistischen Manifestationen des Ram, Laxman und Sita. Interessant auch in der Gompa sind die ausgestopften Kadaver von einem Yak, einem indischen Tiger, dem seltenen Schneeleoparden (chen in tibetisch) und dem Wolf (changu), die Ausstellungsstücke sind von 1985. Die Straße klettert auf über 4000 m hoch zu einem Pass. Taklakot, das der Chinese und der Tibeter Purang (3800 m) nennt, hat ein großes Ausbildungszentrum und besteht aus vielen unterschiedlichen Niederlassungen. Die Strecke von Shera führt von Süden entlang einer mit Weidenbäumen gesäumten, von Mauern umgebenen Straße. Dies ist der chinesische Abschnitt der Stadt, wo sich die Grenzpolizei einschließlich Einwanderungsbehörde und örtlicher Polizei, das Postamt und die Touristenhotels befinden, dort steigen Sie im Hotel ab.
31. Mai 2012, Tag 11: Fahrt von TAKLAKOT nach TIRTHA PURI (4560m) Camp.
Es sind etwa 160 km von Taklakot nach Tirthapuri. Von Taklakot steigt die Straße an vielen tibetischen Siedlungen vorbei zum Gurla La auf 4590 m. (Unterwegs die Chiu Gompa mit heißen Quellen und Meditationshöhlen). Ein großer Teil der Straße ist eigens zu diesem Zweck von den Fahrern geschaffen worden, nur die gerade Linie der Telefonmasten markiert den Weg. An einem Punkt hinterließen mehr als 15 parallele Fahrspuren Narben auf dem Plateau. Diese Fahrt wird am besten am Morgen geplant, bis Nachmittag hat der schmelzende Schnee des Gurla Mandata (7728 m) bewirkt, dass die Fluten so hoch sein können, dass es unmöglich ist, sie zu durchqueren. Achten Sie auf riesige Jack-Kaninchen und wilde Esel (kiang) entlang der Strecke. Tirtha Puri ist ein Pilgerort mit einem Geysir und heißen Quellen zum Baden, in der Nähe die Meditationshöhlen, ein Pilgerweg führt rund um den Klosterberg. Evtl. Ausflug zum Gurujem Kloster.
01. Juni 2012, Tag 12: Fahrt von TIRTHA PURI ins Königreich GUGE nach THOLING (4000 m)
Fahrt nach Guge über den Pass Zomu La (5050 m) hinunter durch ein faszinierendes "Mondtal" in den Canyon von Tholing mit seinen bizarren Felsformationen. Besichtigung des Königreiches Guge und des Tholing Kloster. Hotel in Tholing.
02. Juni 2012, Tag 13: Fahrt ins Königreich GUGE nach TSAPARANG
Sie machen einen Besuch der Klöster von Tsaparang im Königreich Guge. Die ehemaligen Königstädte liegen in einem Canyon am Sutlej-Fluss unweit der indischen Grenze. Während der Blütezeit im 11. Jahrhundert waren Tholing und Tsaparang die wichtigsten Städte in Tibet. Besonders beeindruckend sind die Wandmalereien in den Klöstern und der Palast hoch oben auf einem Gipfel. Übernachten im gleichen Hotel in Tholing.
03. Juni 2012, Tag 14: Fahrt von THOLING nach DARCHEN - Trek nach TARBOCHE (4740 m) 2 Stunden gehen. Camp.
Zwei Std. laufen sie von Darchen bis nach Tarbocheund zelten dort im Saga Dawa-Camp. Guter Ausblick in das westliche Tal des Mount Kailash.
04. Juni 2012, Tag 15: TARBOCHE
Saga Dawa Festival. Heute ist der hauptsächliche Sagadawa-Festtag. Sie kamen einen Tag eher hierher, bevor das Fest beginnt.
Saga Dawa Festival
Dies ist die Geschichte von einem Ereignis, das uns mit am meisten beeindruckt hat, von dem, was wir jemals irgendwo miterlebt haben. "Saga Dawa ist ein wichtiges tibetisches buddhistisches Fest, das jedes Jahr bei vollem Mond am Tag des vierten Mondmonats des tibetischen Kalenders abgehalten wird, um Sakyamuni's Erleuchtung zu feiern", das sagt Ihnen jeder Reiseführer. Aber, nachdem sie tatsächlich dort gewesen sind, in diesem Moment, ist es mehr als ein Teil eines zauberhaften Ereignisses, es ist etwas, das ihre Sinne total ergreift. Was geschieht hier?
Jedes Jahr wird die Tarbucher Fahnenstange wiedererrichtet, eine riesige Flagge, die vor dem Heiligen Kailash Berg steht. Menschen von Gesamt-Tibet verbringen hier diesen Tag, um ihre Gebetsfahnen anzubringen, die sie von fern von zu Hause mitbrachten, zu beten und zu helfen, die große Fahnenstange zu errichten. Die Fahnenstange sollte perfekt senkrecht stehen, da sonst die Dinge nicht gut für Tibet laufen werden. Ein Lama vom nahegelegenen Kloster leitet die ganze Zeremonie. Es ist seine Aufgabe, die Menschen dazu zu bringen, es 'beim ersten Mal richtig' zu machen.
Der Tag des Saga Dawa:
Leute umkreisen die Fahnenstange, die jetzt noch unten am Boden liegt. Sie beten und werfen 'Windpferde' (kleine farbige Papierstücke mit buddhistischen Heiligen Schriften darauf) in die Luft. Sie helfen, die Gebetsflaggen des letzten Jahres zu entfernen und neue anzubringen, als Besucher sind Sie fast gezwungen, ihnen zu folgen, wie sie im Kreise herum gehen, wieder und wieder. Entlang der Seiten auf den Hängen von den nahegelegenen Hügeln sitzen viele Leute, um das 'Spektakel' zu beobachten, und es gibt Musiker, welche die ganze Zeit auf ihren Hörnern und Zymbeln spielen.
Die Fahnenstange wird zuerst mit Hilfe von langen A-förmigen Holzstangen und Seilen halb aufgerichtet. Der Lama gibt ständig Anweisungen, was zu tun ist, wenn man stehenbleiben kann, und wann man weitergehen muss. Jeder kann helfen, die Seile zu ziehen, das ist der 'nicht organisierte' Teil der Zeremonie, aber es gibt immer reichlich Leute, die spontan mithelfen. Wenn es zu schwer wird mit den Holzstangen, wird eine Pause für eine halbe Stunde eingelegt. Der Lama sitzt an der Seite, laufend kommen Menschen, um sich zu ihm zu setzen, mit ihm zu reden, ihm ein Geschenk zu geben (hauptsächlich kleine Getränke), ihn zu bitten, für ihre gute Zukunft zu beten. Sie stehen 'keine Schlange', aber, sobald welche gegangen sind, tritt jemand anderes aus der wandernden Menschenmenge heraus - es scheint nicht organisiert, aber es ist in der Tat eine sehr spezielle Organisation!
Dann kommt der letzte Teil, der letzte Schritt, der zur perfekten aufrechten Position der Fahnenstange führen muss. Ein Stahlkabel wird an zwei Lastwagen befestigt, die Motoren sind warm gelaufen und dann auf das Zeichen des Lama fahren sie rückwärts, die Fahnenstange richtet sich auf. Um die Bewegung zu kontrollieren, stehen beidseitig Menschen, die ebenfalls an den Seilen ziehen, dass sie nicht auf die eine oder andere Seite fallen kann. Schließlich beginnen sich die Lastwagen zu bewegen, es geht alles sehr schnell, die Fahnenstange bewegt sich, die Holzstangen, die sie gestützt haben, fallen herab und nur Sekunden später ist alles vorbei. Jetzt beginnt der große Zauber, die Fahnenstange steht senkrecht gerade, Tausende von Windpferden fliegen in den Himmel ... wie eine Explosion von Gebeten, die in den Himmel gehen. Sie können wirklich fühlen, wie ein plötzlicher großer Moment des Glücks Sie umgibt.
Im nächsten Moment beginnen die Menschen wieder mit der Umrundung der Fahne, dieses Mal, um sich zu versichern, ihre Arbeit gut gemacht zu haben und das alles wohlauf ist. Wir nehmen teil an ihrer Euphorie. Einige Stunden später ist der Platz wieder leer, außer den entfernten Zelten der Menschen, die die Nacht hier verbringen werden, sei es, um am nächsten Tag heimzukehren oder den Kailash Parikrama, die Heilige Kailash-Umrundung zu gehen.
Das Saga Dawa Fest wird hier seit den letzten tausend Jahren abgehalten...Sie waren ein Teil davon, waren dabei bei diesem einmaligen mächtigen Erlebnis.
05. Juni 2012, Tag 16: KORA um den MOUNT KAILASH - TARBOCHE nach DRIRA PHUK (4890 m) 6 Stunden gehen. Camp.
Die Drira Phuk Gompa bietet einen phantastischen Ausblick auf die Nordseite des Heiligen Berges. Westliches Tal des Padmasambhava.
06. Juni 2012, Tag 17: DRIRA PHUK über den Drölma La Pass (5470 m) nach ZUTHRULPUK (4750 m) 6-7 Stunden gehen. Camp.
Der Aufstieg führt am Vajrayogini-Friedhof vorbei nach Shiva Tsal, wo die Pilger ein Kleidungsstück oder ein paar Haare zurücklassen. Sie überqueren den Drölma La Pass, kurz danach kommen sie an den Gauri Kund-See (Tukshe Tso), wo Hindus das Eis aufbrechen und darin baden. Sie gehen hinunter nach Zuthrulpuk. Besichtigung der Höhle des Milarepa. Östliches Tal des Milarepa. 22 km.
07. Juni 2012, Tag 18: ZUTHRULPUK nach DARCHEN-TANGSER (4580 m) - Fahrt an den MANASAROVAR See (4510 m) 3 Stunden gehen. Camp. Trekking von Zuthrulpuk über 14 km zurück nach Darchen , vorbei an Niederwerfungsplätzen (Chaktsal) und Fußabdrücken Buddhas (Shapye). 1 Stunde Fahrt zum Heiligen Manasarovar See, Camp.
08. Juni 2012, Tag 19: MANASAROVAR See
Ruhe- und Reservetag am Ufer des Manasarovar See im Grasland-Camp. Besuch des Klosters Chiu Gompa und evtl. der Gossul Gompa an der Westseite.
09. Juni 2012, Tag 20: Fahrt vom MANASAROVAR See nach PARYANG (4530 m)
Fahrt auf der Südroute über den Maryum La Pass nach Paryang in 7-8 Stunden, 277 km, Camp. Vorbei an den Drogpas, den Nomaden.
10. Juni 2012, Tag 21: Fahrt von PARYANG nach SAGA (4530 m)
Fahrt über Drongba nach Saga in 7-8 Std. Unterwegs Ausblicke auf die Massive der Annapurna (8091 m) und des Dhaulagiri (8167 m) sowie auf die Nordseite vom Königreich Mustang. Wir fahren in ca. 100 km Entfernung nördlich vorbei an der Gruppe des Manaslu (8163 m), dem Ganesh Himal (7415 m) , dem Langtang Ri (7205 m) und dem Shishapangma (8038 m). 150 km entfernt liegt südlich der Cho Oyu (8201 m), der Mount Everest (8848 m) mit dem Lhotse (8501 m), der Makalu ( 8463 m), später der Kangchendzönga (8586 m). Von Saga führt eine Straße nach Süden am Peku Tso-See entlang nach Tingri oder Nyalam; ab Lhatse zweigt eine andere Straße südlich ab über Tingri, Nyalam und Zhangmu/ Kodari nach Kathmandu.
11. Juni 2012, Tag 22: Fahrt von SAGA nach LHATSE (4050 m) - SAKYA Kloster (4250 m) - SHIGATSE (3900 m)
Vormittag Fahrt zum Sakya Kloster mit Besíchtigung und zurück nach Lhatse. Weiterfahrt nach Shigatse, Besichtigung des Shigatse Dzong, Hotel Holy Land.
12. Juni 2012, Tag 23: SHIGATSE - TASHILUNPO Kloster - Fahrt nach GYANTSE (3950 m)
Nach dem Frühstück Besuch des Tashilunpo Klosters in Shigatse. Weiterfahrt nach Gyantse, 90 km in 2 Stunden, Besichtigung des Gyantse Dzong, danch Besichtigung des Phalkor Klosters, Hotel.
13. Juni 2012, Tag 24: Fahrt von GYANTSE nach LHASA (3650 m)
Fahrt von Gyantse über den Semila Pass (4330 m) mit dem neuen Stausee, über den bunt geschmückten, von tibetischen Verkäufern bevölkerten Karo La Pass (5010 m) unmittelbar unterhalb des 7223 m hohen Noji Gangsang, vorbei am Yamdrok-See und über den Kamba La Pass (4790 m) hinunter ins Tal nach Lhasa, ca. 8 Stunden - 259 km ins Hotel.
14. Juni 2012, Tag 25: LHASA
Besichtigungstour zum Potala Palast (Winterpalast des Dalai Lama) und zum Jokhang Temple im Stadtzentrum, Stadtbesichtigung. Hotel in Lhasa.
15. Juni 2012, Tag 26: LHASA
Vormittags Besichtigungstour zum Drepung Kloster, nachmittags Trekkingtour auf einen kleinen Berg in Lhasa, evtl. Richtung Gephel Ri (5240 m) oberhalb des Drepung Klosters mit 100 km Rundumsicht. Hotel in Lhasa.
16. Juni 2012, Tag 27: LHASA - KATHMANDU - Flug
Nach Ihrem guten Frühstück schnelle Fahrt zum Gongar Lhasa Flughafen und Rückflug nach Kathmandu , dort Freizeit
17. Juni 2012, Tag 28: KATHMANDU
Die Zeit nach dem Frühstück steht Ihnen zur freien Verfügung, bevor Sie je nach der Abflugzeit ihres Flugzeugs mit einem privaten Fahrzeug zum Flughafen zu Ihrem Heimflug gebracht werden.
Die Reisekosten für das obengenannte Programm sind (Juni 2009):
3600 Euro pro Person für 2 Personen, mit einem Jeep und einem Lastwagen
3400 Euro pro Person für 3-4 Personen, mit einem Jeep und einem Lastwagen
3250 Euro pro Person für 5-6 Personen, mit zwei Jeeps und einem Lastwagen
3150 Euro pro Person für 7-8 Personen, mit zwei Jeeps und einem Lastwagen
Die Reisekosten enthalten:
1) Abholung vom Flughafen an Ihrem Ankunftstag und der private Transport in Ihr Hotel
2) Unterkunft im Hotel Harati in Kathmandu in einem de Luxe-Doppelzimmer zur Gartenseite
3) Begrüßungs-Abendessen und Trekkinginstruktionen
4) Trekkinggenehmigungen (Permits), Naturpark-Erhaltungsgebühr und Humla-Gebiet-
Sondergenehmigung
5) privater Transfer und Eintrittskosten zu den Sehenswürdigkeiten von Kathmandu
6) Flug- und Bustickets von Kathmandu nach Zielen in Nepal und zurück inklusive Flughafengebühr
7) Flugtickets und Flughafengebühr oder Busfahrkarten für Mannschaft und Fracht
8) alle Campinggebühren, Weiden- und Grasland-Mieten
9) Ein sehr erfahrener, gut englisch sprechender Führer, Hilfsführer, Koch, Küchenhelfer usw.
10) notwendige Träger mit guten Ausrüstungen (15 kg Gepäck pro Trekker);
bei Bedarf Miete für Tragtiere und ihre Treiber
11) für alle Führer und Träger Lebensversicherungen und tariflich bezahltes Gehalt
12) Trägerausrüstungen (winddichte und wasserdichte warme Hose und Jacke, warme
wollene Mütze, Sonnenbrille, wollene Handschuhe, wollene Socken, Schuhe)
13) den gesamten Gepäck-Transport durch die Mannschaft
14) Erste-Hilfe Ausrüstung inklusive Sauerstoff und Sauerstoffzelt (Gamobag)
15) Drei warme Mahlzeiten am Tag während des Treks: das Frühstück, das Mittagessen und das
Abendessen; verschiedenen Tee, Zucker Kaffee, Kakaopulver, Milchpulver, Ovomaltine; abgekochtes
Wasser für ihre Trinkflaschen
16) für die Gäste geodätische Bergsteiger-Kuppelzelte
17) ein Leinen-Inlet für den Schlafsack
18) Kopfkissen, Schaumgummimatratzen, extra Iso-Matten
19) Wärmflaschen für den Schlafsack der Gäste
20) Zelte und Zeltausrüstung für die Führer
21) Zelte für die Träger und Träger-Isomatten
22) ein Küchenzelt mit den notwendigen Küchenutensilien
23) ein Speisezelt mit Klapptischen und Klappstühlen, sowie Beleuchtung
24) einToilettenzelt, Toilettensitz und Toilettenpapier
25) ein Duschzelt mit Bodenplane, Eimer mit heißem Wasser, Krug, Desinfektions-Seife, Handtuch
26) alle Tibet-Visa für die Mannschaft und die Gäste
28) in Tibet die Beförderung durch luxuriöse Toyota-Landcruiser inklusive der
Kosten für Jeeps und Fahrer
29) einen erfahrenen sachkundigen tibetischen Tourenführer
30) alle Eintrittsgebühren der Sehenswürdigkeiten in Tibet
31) alle nötigen Permits und Genehmigungen in Tibet für die ganze Reise
32) Bearbeitungsgebühren auf tibetischer Seite
33) Anmietung von Yaks und Yak-Führern zum Trekking der Kailash-Runde
34) alle Spezial-Permits von Purang
35) die gesamten Mahlzeiten, Übernachtungsgebühren, Campinggebühren, die Zeltmannschaft ist aus Nepal
36) Abschiedsabendessen
37) Rückreisetransfer vom Hotel zur Abflugszeit zum Internationalen Flughafen in Kathmandu
Nicht enthalten in den Kosten sind:
1) Internationaler Flug nach Kathmandu hin und zurück
2) alle persönlichen Ausgaben
3) Cola, Fanta und Mineralwasser
4) alle alkoholischen Getränke
5) Trinkgelder für die Mannschaft und Spenden unterwegs
6) persönliche Reiseversicherungen
7) während Ihres Aufenthalts in Kathmandu Ihr Mittagessen und Abendessen



